Andreas Wienekes Bergtouren Seiten

Soviel wie nötig, aber sowenig wie möglich mitnehmen, denn meistens muß man ja alles selbst tragen.
 
Ein Rucksack für normale mehrtägige Bergtouren sollte mit gefüllten Trinkflaschen auf keinen Fall mehr als 13% - 14% des eigenen Körpergewichts wiegen. Bei einem Rucksack für mehrtägige Hochtouren sollten das maximal 20% sein.
 
Ich verwende inzwischen bei der Unter- und Oberbekleidung nur noch moderne Kunststoff-Materialien wie z.B. Polartec®, Windstopper®, Gore®- und Sympatex® etc. Wolle und Baumwolle eignen sich aus verschiedenen Gründen weniger für lange Touren.
 
Zum einen sind sie meist recht schwer, zum anderen haben sie feucht schlechte Eigenschaften. Wobei es dabei keine Rolle spielt, ob die Feuchtigkeit von Regen oder Schweiß stammt. Sind sie nämlich erst einmal naß, dann trocknen sie nur recht langsam. Die Trockenräume der Hütten sind, wenn man sie braucht, meist voll und feuchtwarm.
 
Die Kunststoffmaterialien haben den Vorteil, daß sie auch nass kaum ein Nässe- oder Kältegefühl auf der Haut erzeugen. Man kann sie zudem abends schnell durchwaschen. Morgens sind sie dann normalerweise auch ohne Trockenraum wieder trocken, denn das Wassen läuft einfach wieder raus. Zudem sind sie meist leichter als vergleichbare Woll- oder Baumwollsachen. Dies reduziert die erforderlichen Bekleidungsstücke und deren Gewicht beträchtlich!
 

Die mit ( X ) markierten Ausrüstungsgegenstände können bei Eintagestouren je nach Schwierigkeit ggf. entfallen.